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Die ledigen Männer des Theologischen Seminars haben sich gestern getroffen um etwas sehr Männlichem zu fröhnen, nämlich dem Wettkampf, dem sich Messen untereinander, dem Trinken von Weizenbier, kurz gesagt, wir waren bowlen. Was für nen Spass.
Die Eindrücke der letzten Tage waren tatsächlich sehr geballt und müssen erst verarbeitet werden. Da war der Samstag, den ich voller Freude von morgens um 8 bis nachmittags um 4 in der Schreinerei verbracht habe, obwohl ich doch studieren wollte. Mit dem Effekt, das ich bisher wenig studiert habe, aber schon fast die Hälfte meine Arbeitszeit hinter mir hab. Meine Impulseinsätze hab ich auch schon hinter mich gebracht, was zum einen irgendwie schade ist, weil ich die Arbeit in Heilbronn eigentlich sehr schätze, gleichzeitig aber mächtig Zeit spare. So gesehen macht mir das studieren jetzt net so die Sorgen.
Am Samstag waren wir bei der icf in Karlsruhe, was wirklich sehr cool war. Danach waren wir in ner Bar und ich hab ne Heisse weisse Schokolade getrunken, was halt einfach der Traum war. Ich glaub die haben echt ne weisse Ritter Sport genommen und einfach aufgelöst, dazu wahrscheinlich Sahne und Milch reingeschüttet. Auf jeden Fall ist mein Löffel im Becher richtig gestanden. Des war so lecker.
Am Sonntag haben wir beim kicken ne 5 zu 0 klatsche hinnehmen müssen, der Gegner war einfach viel besser als wir.
Oh ja, meiner Pflicht als Bundesbürger bin ich natürlich auch nachgekommen und war wählen. Die ÖDP konnte ihre Stimmen im Vergleich zu 2002 verdoppeln, was ein ziemlicher Erfolg ist, leider aber immer noch lange nicht reicht um die 5 Prozent Hürde zu erklimmen.
Mein persönliches Highlight des vergangenen Wochenendes war allerdings der Gottesdienst bei den Freaks. Wir haben eine Vorstellung von einer perfekten Welt, von einer perfekten Gemeinde, von einem perfekten Glauben und Gebetsleben. Ich glaube, dass wir danach streben können, dabei aber immer bedenken müssen, dass wir in einer sündigen Welt leben und das unser Wunsch nach Perfektionismus auch schnell die wichtigen Dinge des Lebens verrücken können. Den perfekte Zustand werden wir hier sowieso nicht finden, dafür „menschelt“ es halt zu sehr.
aso, und hank is back, finally…
vom meer und von der sonne, und klicke mich durch alte neuseelandbilder. eigentlich sollte man ja nicht zu sehr an der vergangenheit hängen, ab das waren schon richtig schöne plätze und ich denke gern zurück.
so, jetzt mal kurz werbung für ein konzert. am samstag spielen hier in eppingen bei den freaks im banhof waiting for steve. das wird richtig geil. beginn mit ner vorband ist um 8. und kostet tuts fast au nix. also, herzliche einladung, wird bestimmt toll.
und am 9. okt spielt milow in mainz. hab in letzter zeit viel von ihm live auf swr 3 gehört und ich würd mir den gern live anschaun. wenn jemand bock hätte hinzugehen einfach mal melden. kostet so 30 euro. schon bissle viel. naja, ma sehen.
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… oder wie auch immer der spruch geht. im fach pgl (praxis geistlichen lebens) diskutieren wir gerade die stille, und wir haben das ja alle schon gehört, sprüche wie, unsere seele braucht ruhe, in der ruhe liegt die kraft und so weiter und sofort. und das ist sicherlich auch alles richtig, ich denke bloss, von nichts kommt nichts. gott hat nur einen tag in der woche zur ruhe verwendet, den aber konsequent. ich halte es für sehr wichtig, das wir einen tag in der stille vorbereiten, wie es etwa ein billy graham über jahrzehnte hinweg jeden morgen gemacht hat. dann denke ich müssen wir konsequent und möglichst ohne ausnahme am sonntag ruhen. im besten fall fangen wir damit schon samstagabends an, deshalb nennt man den samstagabend auch sonnabend. und dann müsste man pünktlich ins bett. unter der woche so vielleicht zwischen zehn und halb elf. wenn ich mich an die regeln halten würde, hätte ich glaub keine probleme mit meinem energiehaushalt. was ich mit dem pferd meine ist folgendes. ständig beschweren wir uns, das alles zuviel wird und uns die kraft und die zeit fehlt. ich sehe an mir, dass es in erster linie ein disziplinproblem ist. ich denke einfach, dass ruhezeiten und stille tage nicht immer die problemlösung zu einem erfolgreicheren arbeitsalltag. ruhe ist wichtig, zuviel ruhe schläfert ein. und schlafende christen sind nicht wirklich hilfreich. oh, wie ich das wort “disziplin” hasse, aber ich glaube daran liegt echt einiges. ruhe ist wichtig, aber nur dann wenn man auch lärm im leben hat.
Wache auf, wache auf; kleide dich, Zion, in deine Macht! Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn hinfort wird kein Unbeschnittener und kein Unreiner in dich eintreten. Schüttle den Staub von dir ab, stehe auf, setze dich hin, Jerusalem! Jesaja 52,1
Das ist eins der besten Gefühle die ich kenn. Nach 90 min kicken, schmerzende Beine,
Geruch von Franzbrantwein Prellung am Fuß, aber gewonnen. Auch wenns keiner versteht, aber das ist wirklich ein tolles Gefühl. So, mit neuer Motivation in die restliche Woche. Morgen haben wir wieder einen Impulseinsatz, auf den ich mich auch schon freue. Oh oh, ich hab mir noch so viel vor genommen für diese Woche,
hoffentlich schaffe ich das alles. Heute Nachmitag habe ich während dem studieren zur ablenkung mal ein paar Bilder angeschaut, die ich auf meim Mac hab. Das eine zeigt meinen “kleinen” Bruder und mich beim posen. Ich bin wirklich stolz auf ihn und finds sehr schade, dass ich nur so wenig Zeit mit ihm verbringen kann. Das andere ist etwas älter, nämich von 2005. Das besondere ist mein AM/PM Pulli. einer meiner Lieblingswesten. Leider gibts ihn nicht mehr. R.I.P. Ein Lied, dass ich grad ständig morgens um 5:50 Uhr im Radio höre und voll der ohrwurm ist poste ich auch noch.
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