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Am Mittwoch haben wir mündliche Kirchegeschichts- und ATE Prüfung. Bis dahin heisst es …klick mich 1… Bisher läuft es ganz gut und ich hab richtiggehend Spass. So hab ich mich in den letzten Tagen durch ca. 1400 Jahre Geschichte durchgearbeitet. Und wie immer an so einer Stelle verspreche ich, dass ich zu gegebener Zeit auf meinem Blog darüber berichten werde, was ich aber sowieso nie machen werde. ihr sagt jetz bestimmt …richtig… ich sag dazu nur…klick mich 3… so oder so freu ich mich auch schon auf mittwoch, weil wir dann grillen, donnerstag, weil dann frei ist, die restichen tage, weil es 30 grad gibt, Montag, weil es da nach Südtirol geht, wohooo. zur freude zum schluss noch ein klarinettensolo …klarinettensolo…
Vergangenen Samstag sind wir mit dem Impulsteam nach Heilbronn gefahren. Wir hatten einen Einsatz mit dem Titel „In Gottes liebe kannst du baden“ und ich hatte mich schon die ganze Woche auf diesen Einsatz gefreut.
Ausgerüstet mit allerlei Utensilien wie Schwimmring, Schnorchel und Badehose standen wir in der Fußgängerzone und entgegen meiner Erwartungen hatten wir herrlichen Sonnenschein. Hinzu kam, dass an diesem Tag in der Stadt ein internationales Strassenfest war und die Innenstadt somit voll von Menschen war. Alles in Allem also beste Vorraussetzungen für einen Einsatz mit vielen Gesprächen.
Obwohl die Rahmenbedingungen scheinbar perfekt waren, so war ich mit meinen Gedanken wo ganz anders. Verschieden Punkte über die ich mir Gedanken gemacht hatte. Schon den ganzen Vormittag haben mich diese Gedanken belastet und einfach nicht losgelassen. Immer wieder habe ich Gott um einen guten Einsatz gebeten und das ich mich voll und ganz auf die Menschen in Heilbronn konzentrieren könnte, leider kam alles anders.
Stunde um Stunde verging, meine Gedanken kreisten nur um die Sorgen und es wollte einfach kein Gespräch zustande kommen. Mit jeder Minute habe ich mich stärker unter Druck gesetzt, da ich den Einsatz doch so gut nutzen wollte, ich mich schon so darauf freute und den Menschen erzählen wollte, wie wir in Gottes unendlicher Liebe baden können. Doch mir wollte einfach kein Gespräch gelingen, bis ich irgendwann resignierte und enttäuscht ein paar Schritte in Richtung Marktplatz lief wo die ganzen Stände der verschiedenen Nationalitäten aufgebaut waren.
Und als ich an den ganzen Ständen vorbei lief, kamen mir auf einmal die vielen verschiedenen Gerüche der ganzen Köstlichkeiten in die Nase. Auf dem ganzen Marktplatz herrschte eine so tolle Stimmung, die mir davor noch gar nicht aufgefallen war. Überall kulinarische Köstlichkeiten, handgemachte Kunstwerke aus den jeweiligen Ländern und Menschen, die sich in den Trachten ihres Landes gekleidet hatten. Irgendwann entdeckte ich den türkischen Stand. Das Essen und die Sprache, die Gerüche, die Eigenheiten und der Umgang der Leute in und um den Stand herum brachten viele Erinnerungen an meine Verwandtschaft in der Türkei zurück. Mit meinem letzten Geld habe ich mir noch verschiedene Delikatessen gegönnt und es mir so einfach nur gut gehen lassen und ich lauschte der türkischen Folklore die gerade auf der Hauptbühne gespielt wurde. Es fällt mir schwer diesen Augenblick in Worte zu fassen, doch ich hatte das Gefühl, das mich ein unglaublicher Friede überkommt. Ich bin nach Heilbronn um den Menschen zu dienen und ihnen von der Liebe Gottes zu erzählen. Auf der Heimfahrt hatte ich viel mehr das Gefühl das Gott den Einsatz gebraucht hat um mir zu dienen. „In Gottes Liebe kann man baden“ durfte ich an diesem Samstagnachmittag ganz praktisch selber erleben.
In Psalm 103 heisst es:
Preise den Herrn, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!
Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!
Psalm 103,1.2
hier mal wieder nen clip, der sich echt lohnt. lacher garantiert.
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und sie ignoriert mich total. Sie arbeitet als Blumenverkäuferin. Ich kenne sie schon länger, länger als sie mich. Nein, sie will nichts mit mir zu tun haben. Ich habs mit einem Lächeln vesucht…keine Reaktion. Na klar, Blumenverkäuferin, ich schenk ihr Blumen…keine Reaktion. Ich habs mit Pralinen versucht, mit Nett sein, ich hab versucht jeglichen Charme spielen zu lassen…keine Reaktion. Sie lässt mich einfach links liegen. Ich kenne ihre Mutter und die sagt, es liegt wohl an meinen langen schwarzen Haaren. Hmh, schwer zu akzeptieren, aber so ist es wohl. Vor ein paar Wochen begegne ich ihr in ihrem Blumengeschäft, wo auch sonst. Irgendwie ist es anders. Wir reden miteinander. Smalltalk. Wie gehts…gut…wo ist dein Bruder…usw. Doch irgendwie ist es diesmal anders. Wir reden miteinander. Ich lachen, sie lacht, sie macht mir nen Blumenstrauss. Immerhin ein Anfang. Die junge Dame heisst Leonie, ist so um die vier Jahre, hat ein Blumengeschaft im Garten meiner Tante und ist die Tochter von meiner Cousine. Manchmal kann man machen was man will, doch der Schlüssel ist einfach Geduld.
Es ist das Kennzeichen der Geduld, dass sie das Unverfügbare so sein lässt, in seiner Entfaltung, aber natürlich auch im möglichen Scheitern dieser Entfaltung, auch im Welken und Sterben (Jürgen Dahl)
In letzter Zeit musste ich für meinen Filmgeschmack sehr herbe und zeitweise auch Kritik die zumindest in Gürtelnähe war von meinen WG Kollegen einstecken. Alles Banausen. Der Volksmund sagt ja “über Geschmack könne man streiten”. Dem stimme ich auch eingeschrenkt zu, weil ich meinen Geschmack schon ein bisschen auch als Norm ansehe. Konkret bedeutet dies, das man über jeden Geschmack streiten kann, bloß nicht über meinen. sodele, nur das des jetzt mal gesagt wäre. Anyways (wie sie (die Studenten) sagen würden)…obwohl ich eigentlich Sektenkunde und Bibelkünde hätte studieren müssen, habe ich die Gunst der Stunde genutzt um mirzwei Filme anzuschauen, die ich nun gerne weiterempfehlen möchte. Der erste heisst Sunshine Cleaning und ist von den Machern von Little Miss Sunshine. Dies allein war
eigentlich schon Grund genug um sich den Film reinzuziehen. In dem Film geht es um ein Geschwisterpaar, die eigentlich beide in ihrem Leben gescheitert sind. Sie bauen sich daraufhin ihr eigenes Business auf, indem sie Tatorte putzen. Konkret heisst das zum Beispiel Blut von der Wand kratzen und so. Was sich zunächst etwas befremdlich anhört entwickelt sich zu einer herrlich leichten Komödie, völlig unangestrengt, entspannend, ohne bösen Gegenspieler, einfach nur relaxed. Der zweite Film ist ähnlich entspanned hat aber eine weitere sehr entzückende Parallele zum anderen Film, was mir aber erst zum Schluss aufgefallen ist. Der Film heisst The Great Buck Howard und handelt von einem Zauberer, der auch gescheitert ist. Erfolglos tingelt er von einer Provinzstadt zur
nächsten und zaubert Tag ein Tag aus vor halbleeren Rängen. Begleitet wird er von einem Stagemanager, der eigentlich nur aus Mitleid mit ihm unterwegs ist. In dem Film geht es letzendlich darum wie Menschen ihr Glück finden, dabei geht es nicht nur um die Hauptfigur, sondern um alle. Gemeinsam ist jeder ist auf der eigenen Suche, und jeder findet es ganz individuell. Was dich glücklich macht muss mich nicht glücklich machen und anders herum. Zwei Filme, die ich für richtig sehenswert halte.
bei den ermordeten Frauen im Jemen handelt es sich um zwei Bibelschülerinnen von Brake, die in Jemen ihr Praktikum in einem Krankenhaus leisteten.



